Schwierigkeitsskala


Schwierigkeitsskala

Wie alle Extremsportarten kann das Bergsteigen nicht kategorisiert werden. Wir haben dennoch eine Tabelle der Schwierigkeiten für unsere Touren erarbeitet, die auf zwei grundlegenden Kategorien basiert:

  • Technisches Können
  • Körperliche Kondition

So können Sie herausfinden, welche Touren für Sie geeignet sind, wobei diese Einordnung als Orientierung verstanden werden soll.

Als technische Referenz haben wir die französischen Schwierigkeitsbewertungen für alpine Gelände herangezogen, die die Schwierigkeit der gesamten Strecken bewertet: Erreichbarkeit, Ansatz, Aufstieg und Abstieg, wobei die Länge, Höhe, technische Schwierigkeit und Exposition beachtet werden. Dieser Schwierigkeitsgrad benutzt die Kategorien Leicht, Wenig Schwierig, Ziemlich schwierig, Schwierig, Sehr schwierig, Extrem schwierig (L, WS, ZS, S) (PD, AD, D, MD, ED) um die Besteigungen und Kletterrouten zu klassifizieren. Sie werden ergänzt mit "+" oder "-" um die Schwierigkeit noch genauer zu bestimmen.
Die Klettereien können aus Abschnitten des Freiklettern, Eisklettern und technisches Klettern bestehen. Deswegen wird der Schwierigkeitsgrad von alpine Touren normalerweise ergänzt durch den technischen Schwierigkeitsgrad der schwierigsten Freikletterei (I,II,III,IV,V).
Zum Beispiel, eine als „D, III“ eingestufte Route hat eine Gesamt-Schwierigkeit D, deren komplizierteste Abschnitte Freiklettern III betragen.

TECHNISCHES KÖNNEN

Ihr technisches Können ergibt sich entlang der Schwierigkeitsgrade der Touren:

„-L+“ Leicht (facile)
Abhänge mit Fels, Stein und Eis mit geringen Neigungen unter 45 Grad. Keine technischen Schwierigkeiten, Gehen auf gut markierten Wegen. In einigen Fällen überqueren wir Gletscher, die jedoch von Teilnehmern mit guter Kondition, Trittsicherheit und Gleichgewicht ohne Probleme durchquert werden können. Leichtes Alpinklettern bis zum II. Grad.

„-WS+“ Wenig schwierig (peu difficile)
Wir benutzen größtenteils gut markierte Wege und Pfade. Es gibt aber auch Streckenabschnitte, die nicht markiert sind oder über Geröll führen. Diese erfordern einen guten Gleichgewichtssinn und Trittsicherheit. Die Beherrschung des Umgangs mit Steigeisen, Eispickel und Seil ist notwendig, um die Seilmannschaften abzusichern und Hänge in Fels, Schnee und Eis mit mehr als 45 Grad Neigung zu überqueren. Alle Abschnitte können gehens zurückgelegt werden. Alpinklettern bis zum III. Grad.

„-ZW+“ Ziemlich schwierig (assez difficile)
Lange Aufstiege in Fels, Schnee und Eis mit starken Neigungen über 50 Grad. Alle Aufstiege können gehens überwunden werden. Breite Grade und Risten. Alpinklettern mit mittlerem Schwierigkeitsgrad (III / IV Grad) auch in vertikalem Gelände. Schwierige Gletscher mit Gletscherspalten. Obligatorischer Gebrauch von Seilen. Nur für erfahrene Bergsteiger.

„-S+“ Schwierig (difficile)
Schwierige, lange Aufstiege in Fels, Schnee und Eis. Abhänge mit über 50 Grad Neigung. Die Beherrschung von Steigeisen und Klettern im Fels (IV. Grad).

KÖRPERLICHE KONDITION

Schwierige, lange Aufstiege in Fels, Schnee und Eis. Abhänge mit über 50 Grad Neigung. Die Beherrschung von Steigeisen und Klettern im Fels (IV. Grad).

HÖHE DER ETAPPE
Meter über dem Meeresspiegel

Bis 7 Stunden

Bis 10 Stunden

Bis 12 Stunden

Bis 4500 m ü.M.

leicht

wenig anspruchsvoll

mittel anspruchsvoll

Bis 5500 m ü.M.

wenig anspruchsvoll

mittel anspruchsvoll

anspruchsvoll

Bis 6000 m ü.M.

mittel anspruchsvoll

anspruchsvoll

sehr anspruchsvoll

Über 6000 m ü.M.

anspruchsvoll

sehr anspruchsvoll

sehr anspruchsvoll